
Blindenhunde, auch Blindenführhunde genannt, sind speziell ausgebildete Arbeitshunde, die blinden oder hochgradig sehbehinderten Menschen helfen, sich in fremder Umgebung zu orientieren. Mit Hilfe eines gut ausgebildeten Führhundes kann sich ein blinder Mensch unabhängig bewegen und so ein weitgehend selbstständiges Leben führen.
Ein ausgebildeter Blindenführhund kennt etwa 40 akustische Kommandos, kann von seinem Hundeführer aber noch viele weitere Hörzeichen lernen. Er sucht Zebrastreifen und Türen, weicht parkenden Autos aus, wartet bis die Ampel grün wird und findet sogar freie Sitzplätze im Bus. Dabei trägt der Blindenführhund ein weißes Geschirr mit einem Griff, an dem sich der Hundeführer festhält.
Für die Ausbildung zum Blindenführhund ist nicht jeder Hund geeignet. Der Blindenhund sollte eine Schulterhöhe zwischen 50 und 65 Zentimetern haben und muss bestimmte Eigenschaften besitzen. Deshalb werden vor allem junge Königspudel, Riesenschnauzer, Deutsche Schäferhunde, Labrador Retriever oder Golden Retriever, aber auch Mischlinge ausgebildet, die bei Tests im Welpenalter zeigen, dass sie friedfertig, intelligent, nervenstarke und arbeitsbelastbar sind. Die Ausbildung in einer spezialisierten Schule für Blindenführhunde kann bis zu einem Jahr dauern.Ganz interessant zum stöbern ist das
Portal www.sehhund.de
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